Wildunfälle

Durchschnittlich wird in Deutschland alle 90 bis 120 Sekunden ein größeres Säugetier durch Straßenverkehr getötet. Gleichzeitig sterben jedes Jahr in Deutschland rund 10 Personen durch Wildunfälle und 2.500 Personen werden leicht bis schwer verletzt. Die Sachschäden an Fahrzeugen lagen 2023 bei rund 1,1 Milliarde Euro, die jährlich von den Versicherungsgesellschaften aufgebracht werden - Tendenz jährlich steigend! Nach neueren wissenschaftlichen Berechnungen wird die Dunkelziffer von Wildunfällen auf drei Millionen getötete Säugetiere und 16 Millionen getötete Vögel pro Jahr auf deutschen Straßen geschätzt. Neben einem nicht unerheblichen Risiko für die Verkehrssicherheit entsteht durch Wildunfälle großes Tierleid, sowie Biodiversitätsverluste durch die genetische Verarmung bis hin zur lokalen Ausrottung ganzer Tierpopulationen.

In Deutschland besteht kein einheitliches und gemeinsames Vorgehen zur Reduktion von Wildunfällen, und es liegen weiterhin große Wissenslücken vor. Der Arbeitsbereich deckt verschiedene Schwerpunkte ab:

  • Wildunfallschwerpunkte in Baden-Württemberg
  • Wirkung von Präventionsmaßnahmen
  • Wildunfallfaktoren
  • Arbeitskreis „Verkehrssicherheit & Wildtiere“
  • Auftragsforschung und Gremienarbeit im Bundesgebiet
  • Verhalten beim Wildunfall
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