Frostspanner-Monitoring wieder aufgenommen

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Frostspanner-Monitoring / Fotos: Dominik Wonsack

In den vergangenen Tagen fielen die Temperaturen in der Nacht vielerorts leicht unter null Grad Celsius – höchste Zeit, das Frostspanner-Monitoring wieder aufzunehmen.

Der Kleine und Große Frostspanner gehören zur Familie der Spanner (Geometridae) und sind Teil der Eichenfraßgesellschaft. Die Falter schlüpfen im Herbst – meist nach dem ersten Frost – und legen nach erfolgreicher Paarung ihre Eier in die Rinde, unter anderem von Eichen. Im Frühjahr schlüpfen die Larven pünktlich zum Blattaustrieb und können zusammen mit anderen Vertretern der Eichenfraßgesellschaft erhebliche Schäden am Baum verursachen – vereinzelt bis zum Kahlfraß am gesamten Baum.

Monitoring der FVA

An insgesamt neun Standorten in Baden-Württemberg und drei Standorten in Rheinland-Pfalz überwacht die Abteilung Waldschutz der FVA die jährliche Populationsdichte des Kleinen und Großen Frostspanners. In den aktuell zu beobachtenden gravierenden Klimaveränderungen stellen die jahrzehntelangen Zeitreihen des Monitorings wichtige Bausteine dar, um die Zusammenhänge unserer Ökosysteme besser zu verstehen. Gerade von der Baumart Eiche erwarten ForstwissenschaftlerInnen eine Menge, wenn es um Klimastabilität geht. Daher sind die auf dem Monitoring aufbauenden Erkenntnisse hinsichtlich bevorstehender Massenvermehrungen enorm wichtig.

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