Langzeitexperiment Femelschlag: Einzigaritger Fundus an Daten und Probebäumen

Seit rund vier Jahrzehnten untersucht die Abteilung Waldwachstum der FVA in Mischwäldern aus Tannen, Fichten und Buchen eine besonders naturnahe Bewirtschaftungsmethode: den Femelschlag.

Was versteht man unter Femelschlag?

Dabei werden im Laufe mehrerer Jahrzehnte aus Altbeständen immer wieder Gruppen von Bäumen entnommen und allmählich vergrößert. In diesen Lücken entsteht dann aus den Samen der Altbäume junger Wald. Es entwickelt sich im Laufe der Zeit ein ausgesprochen strukturreicher Wald. Da das Experiment auf eine Dauer von fünf Jahrzehnten angelegt worden ist, wird seine Entwicklung noch immer wissenschaftlich beobachtet. Dazu werden unter anderem sowohl die alten als auch die jungen Bäume regelmäßig exakt vermessen und fotografisch dokumentiert.

Was macht die Langzeitstudie so besonders?

Diese Langzeitstudie bietet einen einzigartigen Fundus an Daten und Probebäumen, der sich auch hervorragend für Forschungsfragen im Zusammenhang mit dem Klimawandel nutzen lässt. Beispielsweise konnte jetzt ein internationales Projekt, geleitet von der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, gezielt der Frage nachgehen, wie sich Trockenheit auf die Bäume dieser Mischwälder auswirkt und wie sich die Widerstandsfähigkeit und Resilienz dieser Wälder stärken lässt.

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