Sondierung der Einsatzmöglichkeiten von Unmanned Aerial Systems im Forst

IInhalt des Projektes ist die Sondierung (in Form von Literatur- und Pilotstudien, sowie Kooperationen) und Evaluierung der Einsatzmöglichkeiten versch. UAS (Unmanned Aerial Systems) für die laserbasierende und optische Erfassung von Stichproben- und Monitoringpunkten.
Ziel ist die Definition der Systeme, die in einer anschließenden gezielten und ausführlichen Untersuchung zum Einsatz kommen sollen.
Dazu wird eine umfassende Marktbeobachtung durchgeführt, die neben den eigentlichen Fluggeräten (Multikopter, Starrflügler, hybride Systeme) auch die verschiedenen Flug- und Erfassungssensoren beinhaltet hat. Für die Flugsteuerung werden unterschiedliche Softwarelösungen auf Basis der Betriebssysteme Android und IOS getestet, für die spätere Datenauswertung eingesetzt und auf die forstliche Praxistauglichkeit beurteilt. Gleichzeitig werden mögliche Einsatzgebiete beschrieben, auf die sich die weiteren Untersuchungen beziehen sollen. Zusätzlich sollen mögliche Projektpartner, sowohl für die Datenerhebung, als auch die Datenanalyse eruiert und gegebenenfalls eine spätere gemeinsame Projektdurchführung angebahnt werden.
Für die ersten Tests wurde ein Industriekopte der Marke DJI Matrice 200 mit einer Echtfarbenkamera und zwei Objektiven beschafft.
Im Rahmen des Projektes werden schwerpunktmäßige die zum Teil unscharfen rechtlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb von UAVs in Waldgebieten Baden-Württembergs aufgearbeitet. Dazu wurde in Kontakt mit anderen öffentlichen Einrichtungen und Interessensvereinigungen der unbemannten Luftfahrt ein Konzept zum sicheren Betrieb für unbemannte Luftfahrzeuge an der FVA entwickelt. Dies beinhaltet neben den durch die sogenannte „Drohnenverordnung“ vorgeschriebenen Verhaltensregeln auch eigene Kriterien für den Betrieb von unbemannten Luftfahrgeräten, wie z.B. den verpflichtenden Erwerb des Kenntnisnachweises unabhängig vom Abfluggewicht oder die Anmeldung von Flugeinsätzen bei der Deutschen Luftrettung (DLF).
Daraus folgend wurde eine hausinterne Dienstanweisung für den Betrieb von UAVs an der FVA verfasst.
Die FVA präsentiert diese Erkenntnisse auf verschiedenen Messen und Veranstaltungen mit Vorträgen oder Ausstellungsbereichen, wie beispielsweise auf der 17. KWF-Tagung in Roding, LIGNA 2017, INTERGEO 2017, INTERFORST 2018 oder der AERO 2018 in Friedrichshafen.
Projektnummer: 1496
Beginn: 2016
Forschungsschwerpunkt: ohne Schwerpunkt
Ende: 2019
Leitung: Dr. Petra Adler - Abteilung: Biometrie und Informatik
Arbeitsbereiche: IT- und GIS-Technik
Beteiligte: Biometrie und Informatik (Projektleitung, Projektkonzeption und -umsetzung, Auswertung der Pilotergebnisse)
Mitarbeitende: Dr. Petra Adler (Leitung), Regina Bogenschütz (stellvertr. Leitung), Uli Riemer

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