Naturverjüngung und Wildverbiss – Maßnahmen zum Erreichen der Verjüngungsziele in der Praxis

Naturverjüngung ist eine elementare Voraussetzung für die nachhaltige Bewirtschaftung von klimastabilen Wäldern in Baden-Württemberg. Wildverbiss, insbesondere durch Rehwild, kann jedoch die Naturverjüngung stark beeinträchtigen. Die Auswertungen der Forstlichen Gutachten zeigen, dass seit 2009 die Vorgaben sowohl in Hinblick auf Verbissintensität als auch die Einschätzung, ob die waldbaulichen Ziele erreicht werden, in einigen Landesteilen stark verfehlt werden. Insbesondere für Eiche und Tanne besteht dringender Handlungsbedarf, damit sie sich ungefährdet verjüngen können.

Das Hauptziel des Projektes besteht darin, praxisnahe, umsetzbare und Erfolg versprechende Maßnahmenpakete zu entwickeln für Regionen, in denen starker Verbiss die Erreichung waldbaulicher Ziele für Tanne und Eiche derzeit gefährdet. Die Maßnahmen sollen den Handelnden vor Ort vermittelt und ihre Effektivität soll langfristig evaluiert werden.
Projektnummer: 1664
Beginn: 2019
Forschungsschwerpunkt: ohne Schwerpunkt
Ende: 2021
Leitung: Dr. Rudi Suchant - Abteilung: Wald und Gesellschaft
Arbeitsbereiche: Wildtierökologie (ab 2016)
Beteiligte: Wald und Gesellschaft (Projektplanung und Durchführung)
Mitarbeitende: Dr. Rudi Suchant (Leitung), Max Kröschel

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