Laubholzforschung

Der Forschungsschwerpunkt bündelt die Aktivitäten der FVA mit Bezug zur Laubholzproduktion und -nutzung. Die Steigerung des Laubholzanteils an der Baumartenzusammensetzung im Wald ist gesellschaftlich erwünscht. Eine Steigerung der Verwendung des Werkstoffes Holz, insbesondere im Bausektor, ist politisch gewollt, da hierin ein großes Potential in der langfristigen Festlegung von CO2 und damit ein Beitrag unter anderem zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen gesehen wird.

In diesem Verwendungsbereich überwiegt bislang der Einsatz von Nadelholz. Dies steht im Gegensatz zu einer bereits absehbaren Versorgungslücke bei Nadelrohholz in Mitteleuropa bei gleichzeitig steigenden Laubholzvorräten. Von einer stärkeren Nutzung von Laubhölzern sind zwei positive Effekte zu erwarten: einerseits die Entwicklung neuer Absatzmärkte und damit bessere Absatzchancen von Laubholzsortimenten für die Forstbetriebe und andererseits eine Verringerung des Nutzungsdrucks auf die Fichte durch Substitution. Die Forschungsanstrengungen zur intensiveren Laubholznutzung beinhalten auch völlig neue Verwendungsformen im Sinne einer umfänglichen nachhaltigen Bioökonomie. Hierbei wird die FVA vornehmlich in der Rohstoffcharakterisierung Beiträge leisten.

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