Dr. Danny Flemming (Dipl.-Psych.), Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen, erforscht das Wissenschaftsverständnis von Laien und führt dazu sowohl Laborexperimente als auch Feldstudien durch, u.a. in Kooperation mit dem Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, der University of Southern California und dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung. Seine Forschungsschwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Wissenskonstruktion, Wissenschaftsverständnis, Conceptual Change und Science Education. Neben seiner Tätigkeit am IWM ist er freiberuflicher Psychologe und Dozent.

Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen

Vortrag: Wissenschaftskommunikation und Psychologie hinsichtlich der Akzeptanz von Wildtieren in Deutschland

Michaela Fenske ist Lehrstuhlinhaberin für Europäische Ethnologie an der Universität Würzburg. Da die sozio-ökologischen Herausforderungen des 21. Jh.s vor allem Antworten mit Blick auf die sie wesentlich hervorrufenden menschlichen Akteur*innen verlangen, arbeiten Fenske und ihr Team unter dem Label der “Multispecies Studies” an der Erarbeitung kultur- und sozialwissenschaftlicher Antworten. Die Multispecies Studies untersuchen Menschen und andere Lebewesen in ihrem gemeinsamen Wirken.  Das von der DFG geförderte Projekt über die Rückkehr der Wölfe gehört in diesen Zusammenhang. 

Lehrstuhl für Europäische Ethnologie an der Universität Würzburg

Vortrag:  Wölfe zwischen Naturbeherrschung und Extinction Studies – veränderte Meta-Narrative der Mensch-Umwelt-Beziehungen

Marlis Heyer ist Doktorandin im DFG-Projekt „Die Rückkehr der Wölfe. Kulturanthropologische Studien zum Prozess des Wolfsmanagements in der Bundesrepublik Deutschland“. Sie forscht in der Lausitz und untersucht die Schnittstelle zwischen narrativen Kulturen und den Multispecies Studies. 

Uni Würzburg

Vortrag:  Wölfe zwischen Naturbeherrschung und Extinction Studies – veränderte Meta-Narrative der Mensch-Umwelt-Beziehungen

Jens Jetzkowitz ist Soziologe und lehrt und forscht als Privatdozent mit den Schwerpunkten Umweltsoziologie und Nachhaltigkeitsforschung, Religionssoziologie und Soziologie der Heiligkeit sowie Methoden der empirischen Sozialforschung an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg.

Derzeit unterstützt er das Naturkundemuseum in Berlin beim Aufbau eines Biodiversity Policy Lab. Ihn interessiert besonders, wie Menschen in der (sozialen und bio-physischen) Welt Bedeutungen erzeugen und welche praktischen Konsequenzen sie daraus ziehen, u. a. im Umgang mit biologischer Vielfalt.

Helmut-Schmidt-Universität

Naturkundemuseum in Berlin

Vortrag: Die Zukunft von Wildtier-Mensch-Verhältnissen - Eine soziologische Perspektive

Stauder Julia ist Wildtierbiologin und arbeitet bei Eurac Research in Bozen (IT). Ihr Themenschwerpunkt ist die Interaktion zwischen Menschen und Natur. Im Moment beschäftigt sie sich intensiv mit der Rückkehr des Wolfes und den Konflikten, die dabei entstehen.

Eurac Research

Vortrag: Die Beziehung Mensch-Wildtier – Warum Konflikte oft nicht mit Zäunen gelöst werden können

Axel Wagner ist Wissenschaftsjournalist, Dozent für Wissenschaftskommunikation und Natur-Experte des SWR, wo er als Redakteur neben Dokumentationen das Wissensmagazin odysso mitverantwortet.

In seiner Abschlussarbeit zum Diplombiologen erforschte er freilebende Braunbären in Slowenien.
Aktuell arbeitet er mit seinem Team an der fünfteiligen ARD-Doku-Serie „Axel Wagner & Der Klimawandel“, hier geht’s zum Trailer

Vortrag:  WissenschaftlerIn trifft JournalistIn - Von Freude, Leid und einem Quantum Missverständnis
 

Wissen-schaf(f)t Grundlagen! Die Rolle von Forschung und Monitoring als Grundlage für das Wildtiermanagement

Dr. Janosch Arnold ist Leiter der Wildforschungsstelle des Landes Baden-Württemberg. Studium der Biologie mit Schwerpunkt Wildbiologie, in Kiel und München, Promotion in Bristol, UK. Vorsitzender der Vereinigung der Wildbiologen und Jagdwissenschaftler Deutschlands.

Wildforschungsstelle

Ilse Storch ist Professorin für  Wildtierökologie und Wildtiermanagement an der Albert-Ludwigs Universität Freiburg. Ihre Arbeitsgruppe forscht zur Bedeutung der menschlichen Nutzung und  räumlichen Struktur von Lebensräumen für Wildtiere und entwickelt Ansätze zur Erhaltung von Populationen und Artengemeinschaften. Aktuelle Themen sind die Effekte der Jagd auf das Wildtierverhalten, Ökologie und Management von Wildtieren im Siedlungsraum, sowie die Rolle der Waldstruktur für die Biodiversität.

Wildtierökologie und Wildtiermanagement - Albert-Ludwigs Universität Freiburg

Rudi Suchant leitet seit Februar 2021 das FVA-Wildtierinsitut, das aus dem Arbeitsbereich Wildtierökologie an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) hervorgegangen ist. Seit 1988 hat Herr Suchant diesen Arbeitsbereich systematisch aufgebaut und bis zu einer Abteilung weiterentwickelt.

Da der Umgang mit Wildtieren durch unterschiedliche menschliche Interessen und daraus entstehende Konflikte geprägt ist, wird die Arbeit von Herrn Suchant am besten durch eine Vision charakterisiert: In Zukunft lernen die Menschen wieder mehr, welche Wildtiere bei uns wo leben können, welche Lebensraumansprüche diese haben, welche Rücksichtnahmen bei der anthropogenen Landnutzung daraus abgeleitet werden können und wie der Umgang mit Wildtieren als gemeinsame Aufgabe unterschiedlicher Interessengruppen angegangen werden kann. Dieser Vision folgen die vielen Forschungsprojekte, Veröffentlichungen, Vorträge und die Etablierung von bzw. die Mitarbeit in zahlreichen Arbeitsgruppen.

FVA-Wildtierinstitut

Prof. Dr. Ulrich Schraml leitet die FVA Baden-Württemberg. Sein wissenschaftliches Interesse umfasst vor allem den Bereich der Waldpolitik sowie des Wildtiermanagements.

Neben seiner Tätigkeit als Forscher engagiert sich Ulrich Schraml in diversen Verbänden und Beratungsgremien der Bundes- und Landespolitik. So gehörte er dem Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung an und berät das BMEL im Wissenschaftlichen Beirat Waldpolitik. 

FVA Baden-Württemberg

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