Methodenentwicklung für das Waldschnepfenmonitoring in Baden-Württemberg

Während andere Schnepfenvögel an Binnen-, Küstengewässern oder in feuchtem Offenland heimisch sind, ist die Waldschnepfe unsere einzige Limikole die an den Wald gebunden ist. In Baden-Württemberg, mit einer Waldbedeckung von rund 38%, gilt der heimlich lebende Waldbewohner als weit verbreiteter Brutvogel und mittelhäufige Art. Dennoch ist wenig über Waldschnepfen bekannt, insbesondere die Entwicklung der Population liegt im Dunkeln. Ein Monitoring in der Schweiz konnte belegen, dass die Art aus den Tieflagen nahezu komplett verschwunden ist. Um die Populationsentwicklung auch in Baden-Württemberg nachvollziehen und gegebenenfalls gegensteuern zu können, muss ein Monitoringkonzept erarbeitet und etabliert werden. Die Grundlagen hierfür werden im Projekt "Methodenentwicklung für das Waldschnepfenmonitoring in Baden-Württemberg" gelegt. Untersucht wird unter anderem die Umsetzung eines ehrenamtlichen Monitorings und der Einsatz von autonomen Audiorekordern zur Erfassung der balzenden Waldschnepfen.
Projektnummer: 1658
Beginn: 2019
Forschungsschwerpunkt: Biodiversität und Genetik
Ende: 2022
Leitung: Dr. Rudi Suchant - Abteilung: Wald und Gesellschaft
Arbeitsbereiche: Wildtiermonitoring (bis 2020)
Beteiligte: Wald und Gesellschaft (Projektdurchführung)
Mitarbeitende: Dr. Rudi Suchant (Leitung), Dr. Joy Coppes (stellvertr. Leitung), Philip Holderried

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