Waldbiodiversität entlang eines Bewirtschaftungsgradienten

Das Projekt untersucht die Auswirkung unterschiedlicher Nutzungsintensitäten auf die Waldbiodiversität. Hierzu werden im montanen und hochmontanen Bergmischwald 15 Triplets mit je drei Flächentypen miteinander verglichen: eine Prozessschutzfläche, eine normal bewirtschaftete Fläche und eine Fläche, auf der eine Auflichtungsmaßnahme von mindestens 0,5 Hektar Größe erfolgte. Um die kurz- und langfristigen Auswirkungen der unterschiedlichen Managementintensitäten zu untersuchen werden auf diesen ‚Flächen-Triplets‘ über mehrere Jahre hinweg Waldstruktur, Bodenvegetation sowie verschiedene faunistische Artengruppen aufgenommen. Im Fokus stehen dabei nicht nur die Auswirkungen auf die lokale Biodiversität, sondern auch auf potentielle Auswirkungen des Einsatzes komplementärer Naturschutzinstrumente auf die Diversität auf Landschaftsebene. Zusätzlich sollen für ausgewählte Arten(gruppen) Waldstrukturelle Zielwerte für deren Förderung abgeleitet werden.
Projektnummer: 1418
Beginn: 2018
Forschungsschwerpunkt: ohne Schwerpunkt
Ende: 2022
Leitung: Dr. Veronika Braunisch - Abteilung: Waldnaturschutz
Arbeitsbereiche: Waldschutzgebiete
Beteiligte: Waldnaturschutz (Arbeitsbereich Waldschutzgebiete: Projektleitung: Konzeption, Durchführung und Auswertung Arbeitsbereich Waldpflanzenökologie: Vegetationsaufnahmen), Wald und Gesellschaft (Modul Auerhuhn), Biometrie und Informatik (Unterstützung bei der Luftbildinterpretation)
Mitarbeitende: Dr. Veronika Braunisch (Leitung), Dr. Rudi Suchant (stellvertr. Leitung), Dr. Joy Coppes, Nora Magg, Klaus Winkler

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