Oberkirch

Der Nadel-/Blattverlust (NBV) ist die geschätzte Differenz der potentiell möglichen zur aktuell vorhandenen Belaubung eines Baumes. Der Nadel-/Blattverlust wird in 5-Prozentstufen an jedem Baum eingeschätzt. Eine Verlichtung von 0% entspricht dabei einer voll belaubten Baumkrone, wogegen eine Verlichtung von 100% einen abgestorbenen Baum darstellt. Berechnet wird der mittlere Nadel-/Blattverlust aller Bäume je Fläche sowie das geglättetes Mittel über die Zeit und das Konfidenzintervall (Vertrauensbereich 95%).

Vergilbungserscheinungen an Nadeln und Blättern deuten häufig auf einen Nährstoffmangel des Baumes hin. Insbesondere ein akuter Mangel an dem Nährelement Magnesium kann zu einer deutlichen Gelbverfärbung  der Nadeln und Blätter führen. Es werden fünf Vergilbungsstufen (von keine Vergilbung bis sehr starke Vergilbung) berechnet.

Um einen schnellen und guten Überblick über den Vitalitätszustand der Wälder zu ermöglichen, werden die erhobenen Parameter Nadel-/Blattverlust und Vergilbung zu Schadstufen verrechnet. Dabei werden folgende Schadstufen unterschieden: 0 = ungeschädigt, 1= schwach geschädigt, 2=mittelstark geschädigt, 3= stark geschädigt, 4= abgestorben.
Bäume der Schadstufen 2 bis 4 werden häufig als „deutlich geschädigte Bäume“ zusammengefasst.

Alle Bäume der Versuchsflächen werden regelmäßig beobachtet. Scheiden Bäume aus dem Probebaumkollektiv aus (z.B. durch Windwurf, Käferbefall etc.) werden sie als ausgefallene Bäume in dem entsprechenden Jahr registriert.

Der Fruchtbehang an Waldbäumen kann von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich ausfallen. Eine starke Fruktifikation kann dabei die Belaubungsdichte der Bäume beeinflussen. Dabei werden fünf Fruktifikationsstufen (von keine Fruktifikation bis sehr starke Fruktifikation) unterschieden.

Alle herrschenden Bäume der Versuchsflächen sind geometrisch eingemessen, so dass der Standort der Bäume und erhobene Parameter (wie z.B. die Schadstufe) grafisch dargestellt werden können.

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