Waldschutzgebiete

Waldschutzgebiete (§32 LWaldG) sind komplementäre Instrumente zur Förderung der Biodiversität im Wald: Während Bannwälder der natürlichen Waldentwicklung überlassen werden, bieten Schonwälder die Möglichkeit, Ziele des Biotop- und Artenschutzes durch Pflege und Entwicklungsmaßnahmen umzusetzen. Im Rahmen des Waldschutzgebietsprogramms betreuen wir Monitoring und Forschung in Waldschutzgebieten und begleiten deren Ausweisung und die Umsetzung der Schutzziele.

Unser Forschungsschwerpunkt liegt im Zusammenhang zwischen Waldstrukturen und Biodiversität. Im Vordergrund steht die Frage, wie sich unterschiedliche Waldbewirtschaftungsformen und -intensitäten auf strukturabhängige Wald(ziel-)arten auswirken, und wie diese möglichst effektiv gefördert werden können.

Mit terrestrischen Inventurmethoden, ergänzt durch Fernerkundung und räumliche Modellierung werden waldstrukturelle Zielwerte und prioritäre Flächen für die Arten- und Biodiversitätsförderung abgeleitet. Die Ergebnisse fließen in Naturschutzkonzepte ein und werden über ein Waldnaturschutz-Informationssystem den Waldbewirtschaftenden zur Verfügung gestellt.

  

Infos und Wissen aus und über den Arbeitsbereich Waldschutzgebiete

WAS IST NEU?

  • "Wildnis Europa - Das Auerhuhn". Ein Doku von ZDF mit Beteilugung von Veronika Braunisch auf ARTE (VIDEO)
  • Jahresbericht "Waldschutzgebiete" WSG-Bericht_Stand2021
  • Jahresbericht 2021 - Stand Wälder mit natürlicher Entwicklung
  • Seebach, L. and Braunisch, V. (2022): Systematische Herleitung von Prioritätsflächen für die Ausweisung neuer Prozessschutzgebiete in Baden-Württemberg. Natur und Landschaft 97(2): 62-70.
  • Eckerter, T., Braunisch, V., Pufal, G., & Klein, A. M. (2022): Small clear-cuts in managed forests support trap-nesting bees, wasps and their parasitoids. Forest Ecology and Management, 509, 120076.

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